Die Macht fokussierter Commits

Die Macht fokussierter Commits

Das Distributed Version Control System (DVCS) Git gilt mittlerweile bei den Entwicklungsteams als gesetzt und in der Lehre ist Git ebenfalls angekommen. Doch ein wichtiger Aspekt kommt manchmal etwas zu kurz! Die Macht fokussierter Commits.

Testdriven Development zwingt mich förmlich dazu, kleine fokussierte Commits zu erzeugen, da sie Teil des Konzepts sind!

Bei (Quer-)Einsteigern bspw. beobachte ich häufig, dass sehr wenige Commits am Tag erzeugt werden (1-2 pro Tag). Warum das ein Problem ist, möchte ich im Folgenden aufzeigen und dir die „schreckliche“ Geschichte vom Commit-Monster erzählen.

Es war einmal das Monster …

Hast Du dich schon einmal so richtig verzettelt? Du weißt schon was ich meine! Unzählige Änderungen quer über die Codebasis verteilt, ein Teil davon funktioniert ein anderer nicht! Nur welcher davon hat jetzt noch einmal funktioniert? Welcher Schritt war wichtig und welcher war blöd?

Wenn mir das passiert, dann weiß ich, dass ich ein Monster hervorgerufen habe. Genau! Das Commit-Monster. Es frisst die Arbeit des Tages auf und zwingt dich, Kaffee nachzuschenken und von vorne zu beginnen!

Brotkrumen zur Rettung …

Es wäre ja so einfach! Kleine, fokussierte Commmits, die es mir ermöglichen immer wieder zu einem funktionierenden Stand zurückzuspringen, wenn ich mich kurzzeitig verrannt habe.

Aber sollte ich nicht nur funktionierende Stände committen? Jein! Zunächst musst du den richtigen Pfad erkennen. Du hinterlässt Brotkrumen für den Fall, dass du dich verläufst und erkundest so den Pfad ohne wissen zu müssen, wohin er dich führt!

Du stellst sicher, dass du fokussiert bleibst und deinem Ziel Schritt für Schritt näher kommst. Das ist die Macht fokussierter Commits! Falls Du dich verzettelst, findest du leicht zurück und kannst einen anderen Weg einschlagen. So entkommst du dem Commit-Monster!

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